Aktualisiert für 2026. Es gibt Dutzende von WordPress Plugins zur Bildoptimierung, und die meisten erledigen nur die halbe Arbeit. Dieser Leitfaden vergleicht die 5 besten Plugins hinsichtlich Komprimierung, WebP/AVIF-Konvertierung, Alt-Text-Generierung, Massenverarbeitung und Core Web Vitals-Auswirkung.
Dieser Artikel wurde ursprünglich früher veröffentlicht und im Oktober 2026 überarbeitet: mit aktuellen Zahlen von WordPress.org (Installationen, Bewertungen, letzte Aktualisierung), einer Vergleichstabelle und dem, was WordPress inzwischen ohne Plugin kann.
Die Optimierung von Bildern bringt zahlreiche Vorteile. In diesem Beitrag teile ich mit Ihnen die besten Plugins zur Optimierung Ihrer Bilder auf WordPress.
Bildoptimierung umfasst weit mehr als nur die Komprimierung der Dateigröße. Deshalb enthält dieser Artikel Plugins für:
Offenlegung: Das ist unser eigenes Plugin. Es komprimiert keine Bilder, sondern kümmert sich um Alt-Texte, Dateinamen und Social-Media-Vorschaubilder. Zur Komprimierung kombinieren Sie es mit einem der Plugins weiter unten.
Image SEO ist auf WordPress.org kostenlos für 10 Bilder pro Monat. Die Bewertung dort liegt bei 3,4 von 5 Sternen aus 57 Bewertungen (Stand Oktober 2026).
Dieses WordPress Plugin hat zwei Ziele: die automatische Optimierung Ihrer Alt-Texte/Dateinamen für SEO und die Anpassung Ihrer Social-Media-Karten.
Image SEO Optimizer kann automatisch Ihre fehlenden Alt-Texte ausfüllen und Ihre Bilddateinamen mit SEO-freundlichem Inhalt umschreiben.
Image SEO Optimizer verfügt außerdem über einen fortschrittlichen Open Graph Tags Generator.
Der Open Graph Tags Generator ermöglicht es Ihnen, einzigartige Vorschaukarten für Social Media zu erstellen.

Ich habe NextGen Gallery nicht ausgewählt, weil es das bekannteste ist, sondern weil es schlichtweg das beste ist.
Dieses Plugin bietet ein vollständiges WordPress Galerieverwaltungssystem mit der Möglichkeit, Fotos im Stapel hochzuladen, Metadaten zu importieren, was für die Bildersuche relevant sein kann, Fotos hinzuzufügen/zu löschen/neu anzuordnen, Thumbnails zu bearbeiten, Galerien in Alben zu gruppieren und vieles mehr.
Auch bekannt als das Plugin mit dem besten Komprimierungspotenzial.

Imagify ist mein liebstes Plugin zur Komprimierung und Optimierung von Bildern. Die aggressive Komprimierungsmethode bietet die perfekte Balance zwischen Qualität und Komprimierung.
Das WebP-Format wurde von Google entwickelt, um die Ladezeit auf Mobilgeräten zu verbessern. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, schauen Sie sich meinen ultimativen Leitfaden zur Bild-SEO-Optimierung an.

EXIF-Daten betten Informationen wie Datum, Uhrzeit, Kameraeinstellungen usw. in Bilder ein. Google liest IPTC-Felder für Urheber- und Lizenzangaben; dass EXIF-Daten das Ranking beeinflussen, hat Google nicht bestätigt. Die Daten können aber recht umfangreich sein.
Es ist immer wichtig, Suchmaschinen bei der Indexierung Ihrer Inhalte zu unterstützen. Eine Bild-Sitemap kann Google helfen, Bilder zu finden, die es sonst nicht entdecken würde. Pflicht ist sie nicht; einreichen können Sie sie in der Search Console.
Das Plugin ist wirklich einfach zu bedienen. Sie müssen nur alle Kästchen ankreuzen und auf „Sitemap erstellen“ klicken. Achtung: Laut WordPress.org wurde es zuletzt im Juni 2022 aktualisiert und nur bis WordPress 6.0 getestet. Wenn Sie Yoast SEO nutzen, brauchen Sie es meist nicht: Yoast nimmt die Bilder einer Seite bereits in seine XML-Sitemap auf.
Die fünf Plugins oben decken verschiedene Aufgaben ab. Wer vor allem Bilder komprimieren und in WebP oder AVIF umwandeln will, hat 2026 mehr Auswahl. Hier sind die bekanntesten Optimierer im Vergleich. Alle Zahlen stammen von WordPress.org (Stand 16. Oktober 2026) bzw. aus der jeweiligen Plugin-Beschreibung dort.
| Plugin | Aktive Installationen | Bewertung | Kostenlos | Wo wird optimiert? |
|---|---|---|---|---|
| Imagify | 1+ Million | 4,3 / 5 (1.657) | 20 MB Bilder pro Monat, WebP und AVIF inklusive | Server des Anbieters |
| Smush | 1+ Million | 4,8 / 5 (6.053) | Komprimierung; in der Gratisversion werden Bilder über 5 MB übersprungen; WebP/AVIF nur in Pro | Server des Anbieters |
| EWWW Image Optimizer | 1+ Million | 4,8 / 5 (1.841) | Unbegrenzt, mit Tools auf Ihrem eigenen Server (braucht PHP exec()); sonst unbegrenzt verlustfrei über die Compress-API |
Eigener Server oder Anbieter |
| Converter for Media | 500.000+ | 4,9 / 5 (1.105) | WebP-Umwandlung; AVIF nur in Pro | Eigener Server (GD oder Imagick) |
| ShortPixel | 300.000+ | 4,5 / 5 (828) | 100 Credits pro Monat; WebP und AVIF | Server des Anbieters |
| Optimus | 30.000+ | 4,2 / 5 (69) | Bilder bis 100 KB | Server des Anbieters in Deutschland |
Die Bewertung haben wir von der 100-Punkte-Skala von WordPress.org auf fünf Sterne umgerechnet; in Klammern steht die Zahl der Bewertungen. Preise und Limits ändern sich: Prüfen Sie vor dem Kauf die aktuelle Plugin-Seite.
Viele Anleitungen verschweigen, dass WordPress selbst inzwischen einiges erledigt. Das haben wir direkt im Quellcode von WordPress 6.9 nachgesehen:
| Funktion | Seit Version | Was passiert |
|---|---|---|
Responsive Bilder (srcset) |
4.4 | WordPress liefert je nach Bildschirm eine passende Bildgröße aus. |
| Große Bilder verkleinern | 5.3 | Fotos über 2.560 Pixel werden beim Upload automatisch verkleinert; das Original bleibt erhalten. |
| Lazy Loading | 5.5 | Bilder bekommen loading="lazy" und laden erst, wenn man dorthin scrollt. |
| WebP hochladen | 5.8 | WebP-Dateien lassen sich direkt in die Mediathek laden. |
fetchpriority="high" |
6.3 | In der Regel wird das wichtigste Bild oben auf der Seite bevorzugt geladen. |
| AVIF hochladen | 6.5 | Auch AVIF-Dateien werden unterstützt, wenn der Server sie verarbeiten kann. |
| JPEG-Qualität | Standard | Erzeugte Bildgrößen werden mit Qualität 82 gespeichert. |
Was WordPress nicht macht: bestehende JPEG- und PNG-Dateien automatisch in WebP oder AVIF umwandeln und die Originale stärker komprimieren. Genau dafür brauchen Sie eines der Plugins oben. Wenn Sie Ihre Bilder schon vor dem Upload verkleinern und komprimieren, kommen kleine Websites auch ohne Plugin gut zurecht.
Die meisten Plugins schicken Ihre Bilder zur Komprimierung an die Server des Anbieters und laden das Ergebnis zurück. Das schont Ihren Hosting-Tarif. Es bedeutet aber auch, dass Ihre Bilddateien das eigene System verlassen.
Zeigen Ihre Bilder Personen, etwa Mitarbeiterfotos oder Kundenbilder, gehört der Anbieter in Ihr Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, und Sie sollten prüfen, ob er einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung (Art. 28 DSGVO) anbietet. Das ist keine Rechtsberatung; im Zweifel fragen Sie Ihre Datenschutzbeauftragte oder Ihren Datenschutzbeauftragten.
| Ihre Situation | Sinnvolle Wahl |
|---|---|
| Kleiner Blog, wenige neue Bilder pro Monat | Imagify (20 MB frei) oder Smush, oder Bilder vor dem Upload selbst komprimieren |
| Viele Bilder, kein Budget, eigener Server mit genug Leistung | EWWW Image Optimizer im lokalen Modus |
| Nur WebP ausliefern, Bilder sollen den Server nicht verlassen | Converter for Media |
| Großer Shop mit Tausenden Produktbildern | ShortPixel oder Imagify mit Bezahltarif, dazu Bulk-Optimierung |
| Fehlende Alt-Texte und Dateinamen wie IMG_4932.jpg | Image SEO, zusätzlich zu einem Komprimierungs-Plugin |
| Fotografen-Website mit vielen Galerien | NextGEN Gallery plus ein Komprimierungs-Plugin |
Installieren Sie nur ein Komprimierungs-Plugin. Zwei Optimierer, die dieselben Bilder bearbeiten oder beide WebP-Dateien erzeugen, kommen sich leicht in die Quere.
Schnellere Bilder sind nur ein Teil. Damit Google Ihre Bilder auch versteht, brauchen sie gute Alt-Texte und sprechende Dateinamen. Welche Plugins dabei helfen, steht in unserem Artikel über WordPress-Plugins für Bild-SEO.
Es gibt kein bestes für alle. Gemessen an Installationen und Bewertungen auf WordPress.org liegen Smush, EWWW Image Optimizer und Imagify vorn (jeweils über eine Million aktive Installationen). Für Datenschutz ohne externe Server ist EWWW im lokalen Modus oder Converter for Media die naheliegende Wahl.
Nicht unbedingt. WordPress verkleinert große Bilder, nutzt Lazy Loading und liefert responsive Größen aus. Ein Plugin lohnt sich, wenn Sie viele Bilder haben, bestehende Bilder nachträglich komprimieren oder automatisch WebP/AVIF ausliefern wollen.
AVIF ist meist kleiner, WebP wird etwas breiter unterstützt und ist schneller zu erzeugen. Gute Plugins liefern AVIF an Browser, die es können, und sonst WebP oder das Original.
Für die Komprimierung besser nicht. Ein Komprimierungs-Plugin plus ein Plugin für Alt-Texte oder Galerien ist dagegen kein Problem, weil sie verschiedene Aufgaben haben.
Das hängt vom Plugin und der Einstellung ab. Imagify und ShortPixel bewahren laut ihrer Beschreibung die Originale auf, sodass Sie sie wiederherstellen können. Prüfen Sie bei jedem Plugin vor der ersten Bulk-Optimierung, ob Sicherungskopien aktiviert sind.
Sie haben ein großartiges Plugin für Bilder entwickelt und möchten es in diese Liste aufnehmen? Schreiben Sie uns: hello@imageseo.io